AGFK Saarland nimmt Arbeit auf
Sie wurde bereits 2023 gegründet, nun hat die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen im Saarland (AGKF SL) ihre Arbeit offiziell aufgenommen. Sie will den Radverkehr im Saarland stärken. In Saarbrücken zeigt sich schon ein positiver Trend.

Nach rund zweijähriger Vorbereitung hat die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen im Saarland (AGKF SL) ihre Arbeit offiziell aufgenommen. Die Auftaktveranstaltung fand am 11. März im Festsaal des Saarbrücker Rathauses statt.
Die AGFK SL vereint derzeit 37 Kreise, Städte und Gemeinden. Das sind rund zwei Drittel der saarländischen Kommunen.
Radverkehr im Saarland stärken
Ziel ist es, den Radverkehr als umweltfreundliche Mobilitätsform nachhaltig zu stärken und seinen Anteil am Gesamtverkehr deutlich zu erhöhen.
Aufgabe der AGFK SL ist es dabei, die Mitgliedskommunen fachlich zu beraten, zu vernetzen und bei der Entwicklung konkreter Projekte zu unterstützen. Sie will Wissen bündeln, damit Kommunen nicht parallel an ähnlichen Herausforderungen arbeiten. Auch die Abstimmung von Bauprojekten soll erleichtert werden. Perspektivisch ist ein intensiverer Austausch mit dem Verkehrsministerium und dem Landesbetrieb für Straßenbau geplant.
Geschäftsstelle als Schnittstelle
Eine zentrale Rolle übernimmt die Geschäftsstelle in Saarbrücken, die als Schnittstelle zwischen Kommunen, Land, Zivilgesellschaft und Fachöffentlichkeit auftritt. Sie begleitet die Mitglieder unter anderem bei Fragen der Radverkehrsförderung, bei der Entwicklung von Projekten und Konzepten sowie bei der Nutzung von Förderprogrammen.
Mehr Radverkehr in Saarbrücken
Ein positiver Trend ist bereits in Saarbrücken zu beobachten: In der Landeshauptstadt nutzen immer mehr Menschen das Fahrrad. Das zeigen erste Ergebnisse einer Haushaltsbefragung zum Thema Mobilität. Konkret ist die Zahl der Haushalte, die Auto fahren, seit 2010 um fünf Prozentpunkte auf 51 Prozent gesunken. Während sich die Zahl der Radfahrerinnen und -fahrer verdreifacht hat. Außerdem nutzen rund 15 Prozent den Öffentlichen Personennahverkehr – zwei Prozent weniger als 2010. Der Anteil der Fußgängerinnen und Fußgänger blieb mit 23 Prozent gleich.
Bei der Umfrage vom September 2025 haben insgesamt rund 3.500 Haushalte mitgemacht. Die Ergebnisse fließen in die Planungen für den Mobilitätsplan 2040 der Landeshauptstadt ein.
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